Update:
Ich nehme an, dass sie einige hierher verirren, über einen Link, den Stefan Niggemeier gesetzt hat.
Über den u.g. Text hinaus, möchte ich auf weitere Informationen über "Politically Incorrect" verweisen". U.a.:
Braune Pest
Lackmustest FDGO - Stefan Herres Nemesis
"Politically Incorrect"- rechts, rechtsradikal, rechtsextrem?
Im Namen Allahs- Dummheit bei Politically Incorrect ist gottgegeben
Politically Incorrect = Politische Desinformation
Wenn Dummheit weh tun würde - Stefan Herre im Chat
Wenn Sportlehrer glauben zu wissen
Todesdrohungen am Vormittag
"Politically Incorrect" - Stimmen aus der jüdischen Community gegen ein "pro-israelisches" Blog
Wie "Politically Incorrect" seine Leser manipuliert
Das Assassinentum von Politically Incorrect
"Fremde" in Deutschland - die offene Gesellschaft und ihre Feinde
Warum ich gerne ein Gutmensch bin
Weitere Hintergrundinformationen gibt es auf:
POLITISCH KORREKT
Watchblog Islamophobie
Und eine sehr lesenswerte Parodie auf "Politically Incorrect" findet sich unter "Politically Impotent"
Arne Hoffman, ein engagierter Bloger und Buchautor, hat auf ef-online eine Gegenposition zu dem kurz vorher dort veröffentlichtem Interview mit Stefan Herre, dem maßgeblichen Betreiber des Blogs "Politically Incorrect", veröffentlicht.
Ein meines Erachtens sehr lesenswerter Artikel.
Aber inhaltlich weicht Arne Hoffmann m.E. ein wenig davor zurück, sich mit Herres Interview auseinanderzusetzen.
Dies begründet Hoffman wie folgt:
Zu all diesen Unsäglichkeiten eine „Gegenposition“ beziehen, würde heißen, so zu tun, als ob das ernstzunehmende Argumente wären.
Natürlich bleibt ihm im Endeffekt doch nichts anderes übrig, als sich mit den Inhalten des Interviews auseinanderzusetzen, da Herre in diesem Interview etwa über das Selbstverständnis seines Blogs spricht.
Darauf kommt Hoffmann auch zu sprechen.
Islamkritik ist kein Tabubruch.
Gemeint ist da u.a. die Rolle die Herre einnimmt, wenn er sich zum Verkünder nicht tolerierter oder gar unterdrückter Ansichten hochstilisiert.
Unsere politische Leitlinie ist pro-amerikanisch, pro-israelisch und islamkritisch – alles Themenfelder, die bei den alten Medien als politisch inkorrekte Tabus regelmäßig durch das redaktionelle Sieb fallen.
Ich bin nun nicht Arne Hoffmann, daher beziehe ich hier etwas expliziter Gegenposition.
PI ist nicht pro-amerikanisch.
Die Artikel die dort mit Bezug auf die USA veröffentlicht werden sind einseitig auf die Unterstützung der gegenwärtigen US Regierung ausgerichtet. Bush Kritiker kommen allenfalls als Buhmänner/frauen vor. Vertiefende Berichte fehlen völlig.
PI ist pro-bush.
Ähnliches läßt sich zum behaupteten Charakeristikum "pro-israelisch" sagen. Die israelische Friendensbewegung kommt nicht vor, ebenso alle anderen Stimmen, die auf einen friedlichen Ausgleich mit den Palästinensern abzielen.
PI ist pro-netanjahu.
Zum "islamkritisch" hat Arne Hoffmann in seinem Artikel, wie ich denke, erschöpfend Stellung bezogen.
Wir haben also ein Blog, das pro-bush, pro-netanjahu und anti-islamisch ist.
Zudem wird behauptet, dass diese Themenfelder in den "alten Medien" fehlen würden und als "Tabus" behandelt werden.
Dies kann man nur einer sehr selektiven Wahrnehmung zuschreiben oder einer Eigenart sich selbst als "Tabubrecher" zu überhöhen.
Jeder der täglich diverse Medien sichtet, wird diverse Artikel finden, die sich mal pro-bush, mal anti-netanjahu, mal anti-bush, mal pro-netanjahu einordnen lassen.
Herre postuliert hier eine Verschwörung, die es so nicht gibt. Aber zur Paranoiasteigerung seiner Anhänger äußerst geeignet scheint ("Wir sind die Retter des Abendlandes").
Selbst Zeitungen wie die „Welt“ oder die „FAZ“ haben sich inzwischen dem politisch linken Meinungsdiktat untergeordnet.
Das Zeitungen, die sich Herres Meinungsdiktat nicht unterordnen, eo ipso dem vermuteten "linken Meinungsdiktat" zugeordnet werden, ist kaum Ausdruck eines liberalen Gesichtspunkts.
Aber "liberal" oder "gutmenschlich" will Herre ja auch auf keinen Fall sein.
Lieber läßt er den Mob auf seinem Blog weiter toben, dem Todewünsche gerichtet an "Liberale" und "Gutmenschen" als korrektes Stilmittel der politischen incorrectness gelten.
Mehr und mehr drängt sich mir der Eindruck auf, dass für Herre und Politically Incorrect weniger die Muslime ein Problem darstellen, sondern alle, die nicht seine Meinung und die seiner Mitstreiter teilen.
Hier wird dann gerne die Keule "Gutmensch" herausgeholt.
Was ist der Sinn dahinter? Was will Herre und Co.?
Sicher spielt die soziale Bestätigung eine Rolle - Herre und seine Coautoren präsentieren nicht eben im konservativen Sinne erfolgreiche Lebensentwürfe.
Mit den Spendeneinnahmen und dem Verkauf diverser Marketingartikeln über die PI Seite, wird wohl auch so der eine oder andere Euro zu machen sein.
Zudem vermeine ich eine tiefe Verunsicherung zu erkennen, die sich auf die sich immer schneller wandelnde Gesellschaft bezieht. Muslime sind da eigentlich nur ein Vorwand, eher geht es schon um alles Fremde und die Bedrohung, die man als Konservativer bei Veränderungen empfindet.
Und zu guter letzt geht es m.E. hauptsächlich gegen diejenigen, die dafür verantwortlich sind.
Diese sind nach Herres Aussagen links zu suchen:
Die Linken haben es seit den 1970er Jahren geschafft, alle Schlüsselfunktionen in den deutschen Medien mit ihren Leuten zu besetzen. Konservativ ausgerichtete Journalisten wurden sukzessive entfernt.
Das ist nicht nur einseitig und tendenziös, sondern schlicht falsch und propagandistisch.
Weder BILD noch der Bayerische Rundfunk sind jemals Orte des vermuteten linken "Medienmainstreams" geworden. Aber wer "FAZ" und "Welt" als quasi linksgerichtete Blätter betrachtet, wird wohl so argumentieren müssen.
Arne Hoffman hat schon recht - PI und Herre teilen die Welt in ein simples Schema von "Gut" und "Böse".
Der eigentliche Feind ist aber die 68er Bewegung und die gesellschaftlichen Transformationen der letzten Jahrzehnte.
Das dies keineswegs ein deutscher Sonderweg war, und viele dieser Transformationen protegiert wurden durch US amerikanische Politik, tangiert Herre nicht.
Er hat seinen Feind gefunden, seine Nemesis und arbeitet sich täglich daran ab.
Nur wird er scheitern.
Weder läßt sich das Rad der Zuwanderung zurückdrehen, noch der Globalisierung, Individualisierung und der Abkehr von konservativen Werten mit der Bekämpfung der "Linken" über das Feindbild "Islamisierung" begegnen.
Den Machern von ef - eigentümlich freie Kommentare zum Zeitgeschehen - zolle ich großen Respekt.
Vielleicht ist es auf diese Weise möglich - jenseits der "großen" Medien - auch denjenigen die sich als radikale "Islamkritiker" stilisieren, ein Bekenntnis abzuringen, dass man andere Meinungen gelten läßt, ohne dass man sich eines Mobgeheules zu erwehren hat.
Nötig wäre - wenn Stefan Herre wirklich an einer Diskussion über die Sichtweisen zu extremistischen Tendenzen gelegen wäre - ein Hinweis auf den Seiten von Politically Incorrect auf diese Gegenposition.
Solange dies unterbleibt, kann man davon ausgehen, dass Stefan Herre sich wirklich auf einem "Kreuzzug" sieht und ihm der Zweck die Mittel heiligt.
Das wäre auch ein Lackmustest dafür, ob sich Stefan Herre und Politically Incorrect noch auf dem Boden unseres Grundgesetzes sieht, oder ob ihn sein Bestreben das Abendland zu retten hinweggetragen hat.
Hinweggetragen zu einem Stück Grund, das sehr nahe am Strand islamistischer Apologeten liegt.


Islamisten und Konertiten im Fadenkreuz...
IP und die Islamkritik...
Im Zusammenhang mit den angeblichen (drei Terroristen", die einen Bombenaschlag verüben wollten, so jedenfalls die Generalbundesanwältin und der Chef des BKA auf einer Pressekonferenz und die dazugehörige Berichterstattung in den Medien, die ja wohl gleichgeschaltet wurden, einige Anmerkungen meinerseits hierzu:
Zunächst einmal wird berichtet, IP wird's freuen, Anschläge in Deutschland vereitelt...
Die neue Meisterleistung der Sicherheitsbehörden klingt schon etwas merkwürdig.
Möchte nur erwähnen, dass schon lange immer wieder von drohenden Anschlägen durch Islamisten in Deutschland geredet und berichtet wurde und wird. Man hatte manchmal den Eindruck, als würde ein solcher Anschlag nicht nur herbeigeredet, sondern sogar gewünscht, um Verschärfungen, Abbau von Bürgerrechten und Online Durchsuchungen gerechtfertig werden könnten.
Aufallend ist auch, das im Zusammenhang mit der Forderung nach Online Spionage und Bundestrojaner, was weithin auf Ablehnung stieß, gerade jetzt und zu diesem Zeitpunkt die angeblichen Bombenfässer und drei Personen endeckt wurden und Festnahmen erfolgten.
Dann wird von gefundenen Wasserstoffperoxiert gesprochen, was sich etwa anhört, als wäre das schon eine Bombe, die nur gezündet werden braucht und viele Menschen und Sachen vernichtet.
Wasserstoffperoxid ist ein stark ätzendes Bleichmittel, das z.B. zum entfärben von Haaren, Altpapier und Textielen verwendet wird. Dann wird auch noch von von Aceton, das z.B. zum entferen von Nagellack verwendet wird, geredet und geschrieben.
Dann heißt es weiter, die Polizei habe den Inhalt der zwölf Fääser durch einen andere, nicht gefährlichen Stoff ausgetauscht. Eine merkwürdige Geschichte. Weiter wird berichtet, die drei Festgenommen wurden etwa sechs Monatelang zuvor von 300 Polizisten rund um die Uhr beschattet und beobachtet. Und jetzt erst der Zugriff? Dass erinnert mich u.a. an die RAF - Zeit, da wurde auch einmal in Celle, also in die umgebene Mauer des dortigen Gefängnisse ein Loch gesprengt. Alle Medien übernahmen die polizeiliche Version: Unterstützer der RAF wollten Gesinnungsgenossen befreien. Tage später hieß es, Angehörige des BND, Verfassungsschutzes oder des BKA waren das selber um die Stimmung erst noch mehr anzuheizen.
Viele Rätsel und wenige plausible Antworten. Ich bin in dieser Sache merh als nur skeptisch.
Dann der Hinweis, Konvertiten, also Menschen die zum Islam wechseln seien besonders zu beobachten. Wir ist das eigentlich mit Konvertiten, als Menschen die vom Islam zur christlichen Religion übertreten?
Dies zunächst einmal als Vorbemerkung zu dieser ganzen Islamdebatte.
Hier nun Anmerkungen, die jqa nun wirklich nachdenklich stimmen:
Es geht um den seit einiger Zeit vorherrschenden Hass einer Gruppe, die sich Christen nennen, gegen alle die sich nennen und alles was dazu gehört, alles was mit Islam zu tun hat.
Da ist zunächst der CSU-Politiker Thomas Schwindel, Vorstand des Bezirksausschusses Untergiesing-Harlaching und stellvertretender Vorsitzender der Harlachinger CSU, der unter dem Nick "Dammerl" sein eigenes Forum www.mixx-es.de betreibt, in dem Teilnehmer Muslime attackieren und mit rüden Schimpfwörtern beleidigen. Da ist die Rede von der "Shia-SS", von "Drecksmuseln", "Gewürm" und "Halal-Killer-Wichsern", die "in ihrem eigenen Blut ersaufen sollen." Thomas Schwindel ("Dammerl") schreibt selbst, er rede nicht von "Islamisten", sondern bewusst von "Islam", und fährt fort:
"Der Islam ist und bleibt eine zu bekämpfende Ideologie, ebenso wie der Nationalsozialismus oder der Ku-Kux-Klan."
Auforderungen, volksverhetzende, verleumderische und beleidigende Kommentare in seinem Forum zu löschen, wozu er nach der Rechtssprechung des Bundesgerichtshofes verpflichtet ist, war Thomas Schwindel nicht nachgekommen, wie die "Süddeutsche Zeitung" am 02.08.2007 berichtete. Laut des Berichterstatters störe sich "Dammerl" als Forum-Moderator weniger am Inhalt der Beschimpfungen als an deren Stil und habe eine wüst fluchende Teilnehmerin mur milde damit gerügt:
"Du weißt, dass ich ich sachlich in Bezug auf den Islam Deiner Meinung zuneige, aber ich bitte Dich dennoch, die Wortwahl einer gehobenen Konversation, wie sie im Maxx üblich ist, anzupassen."
Aber im Harlachinger CSU-Vorstand gibt es noch andere Leute wie das kooptierte Vorstandsmitglied Stefan Ullrich, der im Internet die Seite "deus vult" ("Gott will"), nach dem mittelalterlichen Schlachtruf der Kreuzzüger "deus lo vult" ("Gott will es") betreibt. Auf dieser Seite ist folgendes zu finden:
"Achtung: Am kommenden Mittwoch, dem 18.07.2007, findet im Eine-Welt-Haus" in der Schwanthalerstraße München, ein Gutmenschen-Vortrag "Scharia und Grundgesetz von Herr Rohe statt. Bitte zahlreich erscheinen und Paroli bieten."
Fakt ist, dass an jenem Tag der Erlanger Juraprofessor und Islamwissenschaftler Mathias Rohe, wie auch "Die Welt" in ihrer gestrigen Ausgabe berichtete, auf einer von der Stadt München organisierten Veranstaltung sprach. Es kam dabei zu solch heftigen Zwischenrufen und Störungen, dass Herr Rohe seinen Vortrag abbrechen musste, weil handgreifliche Auseinandersetzungen zu befürchten waren. Wenige Tage danach erhielt er eine anonyme E-Mail, die er der Polizei übergab, mit folgendem Text:
"Sie schmieriger Dhimmi" (eine Bezeichnung für Nichtmuslime in muslimischen Ländern, die ich aber selbst in der Türkei noch nie gehört habe und vielem Muslimen unbekannt ist), "Sie sind also einer von jenen verbrecherischen Hochverrätern, die Deutschland an den faschistoiden, totalitären und zutiefst imperialistischen Islam verraten und verkaufen wollen. Ich werde mich unglaublich bereichert fühlen, wenn Ihresgleichen am Hals aufgehangen, am Baukran baumelt. Und wenn Ihnen dann die Visage blau anläuft, die Zunge aus dem Maul hängt, Ihr Schließmuskel versagt und sie ein letztes Mal unter sich machen, dann, ja dann werde ich bereichert sein. Ein Einheimischer."
Herr Rode ist allerdings nicht der einzige, der diese Mail erhielt.
Der Anti-Islam-Blogger "Politically Incorrect," auf der das Schreiben aufgetaucht war, hat es mittlerweile von seiner Website genommen, aber in einem weiteren Eintrag heißt es dort:
"Künftige Teilnehmer eines Vortrags von Herrn Rohe sollten immer die passende Ausrüstung mitnehmen: Wischmopp und Eimer, Kamera, ein schönes großes Kreuz, eine fertige Erklärung, in der das Ableben des Referenten mit den Jahrhunderten islamischer Ausbeutung christlicher Länder sowie dem unverzeihlichen Dschihad gegen Hamburger Schnitzel begründet wird, eine Handvoll Schmerztabletten wegen der Humanität und schöne scharfe Messer."
Auf "Politically incorrect" sind nicht nur Beleidigungen wie "Saumusel", sondern auch gegen alle Muslime gerichtete Morddrohungen nachzulesen, wie z. B. die von annonymer Seite vom 30.09.2006:
"Der Islam muss vernichtet werden und zwar restlos. Zuerst ne Atombombe auf Mekka, damit euer dreckiger schwarzer Klotz verschwindet. Danach werdet ihr allesamt eingefangen und vergast.... Mohammed ist ein stinkender Hurensohn, der aus einer Schweinsfotze gekrochen kam."
Oder, wie Karl B am 05.06.2006 um 16.18 Uhr schrieb:
"Alle Moslem sollen vergast werden"
und um 16.21 Uhr fortfuhr:
"Wir sollten neue KZ's eröffnen. Die wir ausschließlich für Moslems bauen. Arbeit macht frei!..."
Wie ich heute erfuhr, wissen viele Moslems bereits seit längerer Zeit über solche Hasstiraden im Internet Bescheid, die aber schon seit einigen Jahren kursieren, ohne dass sie entfernt werden oder es zu einer strafrechtlichen Verfolgung wegen Verhetzung und schwerer Beleidigung kommt.
Eine Frau muslimischen Glaubens sagte mir:
"Solange solche Hetztiraden und Beleidigungen über uns alle, die der islamischen Religion angehören, einschließlich der Aufrufe, uns alle zu vergasen, im Internet zulässig sind, solange schaue auch ich keinen Deutschen mehr ins Gesicht und vermeide Gespräche mit ihnen."
Sie fügte hinzu, was allerdings auch mir nicht neu ist, dass bereits unzählige Moslem wie in den 1980er und 1990er-Jahren Morddrohungen der übelsten Art erhalten.
Immer wieder muss ich daran denken, wie mir 1989 berichtet wurde bzw. ein Schüler mir erzählte:
"Heute haben mich deutsche Schüler gefragt, was der Unterschied zwischen einem Juden und einem Moslem ist. - Die Juden haben es schon hinter sich, die Moslem noch vor sich."
Beste Grüße
Wolfgang Bastian